Jens Kahlsdorf kandidiert als Oberbürgermeister

Liebe Norderstedterinnen, liebe Norderstedter,

 
ich freue mich, dass Sie sich für einen der 8 Kandidaten zur anstehenden Wahl des neuen Oberbürgermeisters in Norderstedt am 05. November 2017 interessieren diese Website in Augenschein nehmen.
 
Kurz zu mir: Ich heiße Jens Kahlsdorf, bin 57 Jahre alt, Vater einer Tochter und lebe seit 1990 im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe, wo es mich ursprünglich aus Hamburg hingezogen hat. 
 
Beruflich bin ich bereits seit 1976 selbständig, damals ging ich noch zur Schule. Die Selbständigkeit begleitete mich durch meine Ausbildung zum Industriekaufmann bis zum Abschluß meines interdisziplinären Studiums an der damaligen Hochschule für Wirtschaft und Politik, heute Bestandteil der Universität Hamburg. Als Gesellschafter und Geschäftsführer unterschiedlicher Unternehmen konzentrierte ich mich nach meinem Studium auf meine heute noch existierende „KAHLSDORF + PARTNER Werbeagentur“, die ich 1989 gründete. Weitere Details finden Sie in meinem Lebenslauf hier auf der Website. Im Frühjahr 2006 rief ich den ALSTER BUSINESS CLUB (A.B.C.) ins Leben, ein Wirtschaftsnetzwerk aus Unternehmern, Managern und Führungskräften aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Alle Mitgliedsunternehmen zusammen stehen dabei für einen Jahresumsatz von rund 87,7 Mrd. Euro, 556.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und zahlen zusammen jährlich rund 14 Mrd. Euro Steuern und Abgaben.
 
Hätten Sie mich im Sommer des Jahres gefragt, ob ich als Oberbürgermeister kandidieren möchte, hätte ich das sicher noch verneint. Hans-Joachim Grote, der bis April 2017 ja noch in Amt und Würden war und die dritte Legislatur als Oberbürgermeister in Norderstedt ohne Gegenkandidat antrat, machte auch in meinen Augen einen durchaus akzeptablen Job. Doch er wurde nun zum Innenminister berufen, so dass seine Stelle vakant wurde.
 
Nach der Vorstellung der neuen Oberbürgermeisterkandidaten aus zumeist fernen Regionen, traten die A.B.C.-Mitglieder an mich heran, doch über eine Kandidatur ernsthaft nachzudenken, da sie die übrigen Kandidaten für nicht geeignet einstuften. Ich bat um Bedenkzeit. Mir wurde gesagt, dass die Nominierungsfrist in wenigen Tagen auslaufen würde. Ich freute mich über das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder, die die Auffassung vertreten, dass ich dieses, wie ich finde, überaus anspruchsvolle Amt ausfüllen könnte. Nach 24 Stunden kritischer Selbstprüfung und Diskussionen im Kreise meiner Freunde und Familie sagte ich zu.
 
Anders als bei parteizugehörigen Kandidaten, die z.B. mit nur 13 Stimmen nominiert werden, ist es als „Parteiloser“ notwendig, mindestens 195 Unterstützungsunterschriften für eine Kandidatur vorzuweisen. Von der Abholung der Wahlunterlagen beim Wahlamt bis zur Erreichung der notwendigen Anzahl an Unterstützungsunterschriften vergingen für mich „gefühlt“ gerade einmal 2 Tage. Bei 203 Formblättern stimmten wir mit der Verwaltung ab, dass wir keine weiteren Unterschriften mehr einreichen werden, um die Verwaltung nicht unnötig belasten zu müssen. An dieser Stelle danke ganz herzlich all denen, die durch ihre Unterstützungsunterschrift dazu beigetragen haben, dass ich nun für dieses Amt kandidieren darf.
 
Ich bin Unternehmer und Netzwerker. Man unterstellt mir unternehmerisches Geschick wie auch eine große Portion Verwaltungserfahrung. In ersten Gesprächen mit Bürgern, aber auch dem Betriebsrat der Stadt Norderstedt konnte ich schon viel über die Nöte und Sorgen der Stadt in Erfahrung bringen. Dabei beobachte ich bei mir, dass ich mich der Aufgabe gewachsen fühle und gern bereit bin, wenn Norderstedt mich ruft, dieser Stadt mit meinem know-how und meiner Lebenserfahrung zu dienen. Im Sinne einer weiter aufstrebenden Stadt, im Sinne zufriedener Bürger.
 
Ich freue mich, wenn Sie nun meine Thesen und Ansichten auf den weiteren Unterseiten dieser Website prüfen. Noch mehr freuen würde ich mich, wenn auch Sie zu der Überzeugung gelangen, dass ich Ihr neuer Oberbürgermeister in Norderstedt werden soll.